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Sie wollen eine Sicherung ausserhalb Ihres Wohn- oder Geschäftsbereiches? Sie wollen auf der sicheren Seite stehen auch wenn es brennt? Die Daten sollen auch nicht verloren sein, wenn eingebrochen wird und alle Geräte abhanden kommen würden?

Gerade der Einbruchfall wird oft vernachlässigt. Das heisst, man sichert zuverlässig und pflichtbewusst, womöglich noch an zwei Orten im Hause seine Daten aber man vergisst dabei, dass wenn eingebrochen würde oder wenn es zu einem Brandfall kommen sollte, alles verloren wäre.

Um einer solchen tragischen Situation, die ja durchwegs vorkommen kann, vorzubeugen, ist es angebracht, sich darüber Gedanken zu machen. Gerade dann, wenn Datenbestände wichtig sind und nicht einfach in nützlicher Zeit wieder erarbeitet werden können, ist es notwendig, richtig zu sichern. Ich empfehle aus diesen Gründen immer auch eine externe Sicherung anzulegen auch wenn das nur ein Backup ist, bei dem der gesammte Datenbestand automatisiert auf eine USB Harddisk gespeichert wird und die man dann im Auto hat oder an einem anderen Ort aufbewahrt. Wobei auch diese Lösung den Nachteil mit sich bringt, dass man die Backups nicht oft genug aktualisiert. So sollten eigentlich zwei solcher Harddisk ständig ausgetauscht werden, nach dem das Backup-Program über die Nacht wieder ein Backup angelegt hat. Eine Automatisierung ist also Pflicht.

Die noch bessere Lösung ist sicher, sich externen Speicherplatz zu mieten, der speziell für Backups geeignet ist. Es nützt einem nichts, wenn man mit einem Synchronisations-Dienst wie es ja viele gibt zu arbeiten. Denn die synchronisieren selbstverständlich auch Fehler die im Datenbestand sich einschleichen können auf das externe Laufwerk oder in die Cloud. Ein Beispiel habe ich tatsächlich erlebt bei einem Kunden, der sich folgende Strategie für seine Backups zurecht gelegt hat: Er hatte Speicherplatz bei D...Box gemietet und synchronisierte seine Daten auf diesen Speicherplatz eins zu eins. Ein Angestellter von diesem Kunde hatte ausversehen eine Mail geöffnet, die mit einem sehr hässlichen Virus versehen war und die Folge davon war, dass dieser E-Mailanhang alle Daten verschlüsselte. Da nun die Daten, welche lokal in den Verzeichnissen verschlüsselt wurden, wurde dieser "defekte Datenbestand" auch auf die D...Box übertragen und somit waren sie auch dort verschlüsselt. Ich konnte nichts mehr für ihn tun. Nur ein externes Backup, welches ich zu Vorführzwecken eingerichtet hatte, half darüber hinweg.

Das ist der entscheidende Grund, warum Daten-Synchronisierungen wenig nützen, zu unsicher sind. Besser sind da richtige Backup-Tools, Software die speziell für Backup - Aufträge geschrieben wurde und da gibt es sicher viele und auch sehr gute.

Der daten-lager.com Server arbeitet mit jeder handelsüblichen Backupsoftware die FTP, FTPS via SSL und andere Verschlüsselungs-Algorithmen für den Zugriff auf einen Server beinhaltet. Solche Software gibt es haufenweise als Kaufversionen. Aber auch frei erhältliche Backup-Software kann recht gut sein, ich denke da an Cobian Backup, es läuft im Hintergrund, ist äusserst Resourcen schonend und ist sehr zuverlässig.

Wie gesagt, viele User haben mit Cobian - Backup aber auch mit den Backup Tools von ACE Backup, Bitkinex, FreeFileSync, TB-Free usw. gute Erfahrungen gemacht. Es ist von Vorteil und dient der zusätzlichen Datensicherheit, wenn die Sicherungssoftware packen kann, das heisst, wenn vor der Übertragung der Sicherungsdatei eine ZIP-Datei erstellt wird, die auch noch mit einem guten Passwort geschützt werden kann, ist das ein zusätzlicher Sicherheitsgewinn.

Ein solches Backup ist dann nämlich äusserst sicher, selbst wenn ein Server gehackt würde und jemand käme an das Backup heran, erfordert es hochwertige Software, sprich Rechner mit enormen Leistungen, die nur spezielle Dienststellen zur Verfügung haben, um eine ZIP Datei mit Passwortschutz zu entpacken. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, obwohl es da Tools geben soll, die das entschlüsseln. Meine Versuche haben gezeigt, dass solche Tools nichts bewirken können, sofern nicht gerade 1234 als Passwort gesetzt wurde. Man muss wissen, dass alle Firmen, auch die ganz grossen, mit den selben technischen Mitteln vorgehen um Daten zu schützen, wie ich das tue und wie es tausende Provider auf der ganzen Welt tun, es gibt keine besseren Methoden als die, die eben bekannt sind. Meistens sind es die User, die Fehler machen und Sicherheitslücken verursachen mit einfachen Benutzernamen und noch einfacheren Passwörter.

Legt man über ein Backup ein Passwort, dass mit AES verschlüsselt wird, welches einen Schlüssel von 128, 192 oder 256 Bit Länge einsetzen kann, ist das ein Standart, den man ruhig als hochsicher bezeichnen darf, es ist Banken Standard.

Auch als Priorität angesehen werden muss, spricht man vom Daten sichern, dass ein Backup-Programm automatisiert sichert, das heisst, es sollte am besten als Dienst im Hintergrund laufen und es sollte eine E-Mail-Benachrichtigungsfunktion beinhalten, welche den User bei einem Ausfall benachrichtigt.

Mit  diesem Wissen, sind Sie in der Lage, sich ein gutes Backup Tool auszusuchen, sich in eine Strategie einzuarbeiten die Sie nicht im Stich lässt. Sollte es zu einem Desaster kommen, sind Sie auf der sicheren Seite und haben alles in der Hand, um schon nach kurzer Zeit wieder arbeiten zu können. Und natürlich stehe ich Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

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